Besuch im Vilsbiburger Heimatmuseum

Interessiert verfolgten die Besucher die interessanten und kurzweiligen Ausführungen von Peter Barteit zur Geschichte der Stadt.

Ordensgemeinschaften prägten das Gesellschaftsleben der Stadt SPD-Bürgertreff im Heimatmuseum erlebte einen Auszug der geschichtlichen Wurzeln unserer Heimatstadt

Vilsbiburg: Mit einem kurzweiligen Einstieg in die Geschichte der Stadt und der Ordens-geschichte im Rahmen der Sonderausstellung brachte Peter Barteit den Teilnehmern des monatlichen SPD-Bürgertreffs die gesellschaftlichen Wurzeln der Stadt näher. Darüber hinaus sprach anschließend Stadträtin Theresa Bergwinkl aktuelle Themen der Stadtrats-arbeit an. Bereits vor dem Heimatmuseum erzählte Barteit, dass nach der ältesten Darstellung der Stadt aus dem Jahr 1530 die Stadt mit zwei Toren, einer Stadtmauer, von der noch Reste in der Kirche zu sehen sind, und zwei Erdwällen geschützt war. Sie diente auch den Herzö-gen aus Landshut, wie auch die Orte Neumarkt St. Veit und Neuötting, auf ihrem Weg nach Burghausen, als Etappenziel. Jahrelang prägte das Kirchliche Leben unsere Gesell-schaft. Der Glaube war keine private Angelegenheit. Die Institutionen der Kirche waren immer präsent und regulierten die Gesellschaft. Dazu zählten seit dem Mittelalter bis zu 10 Ordensgemeinschaften, denen die Sonderausstellung gewidmet ist. Mit ihrer meist karitativen Arbeit prägten sie auch die Alltagsarbeit in der Stadt. Dazu zählte auch das von Pfarrer Kaspar Westendorfer 1476 gestiftete Heilig Geist Spital. Geist und Kapital der Stiftung leben heute noch in der Seniorenwohnanlage in der Frauensattlinger Straße wei-ter. Hier werden die SPD-Frauen (AsF) am 24. November die Bewohner der Wohnanlage wieder zu einem vorweihnachtlichen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen einladen. Der Rundgang durch das Museum zeigte auch wieder wie wichtig es ist, dass sich die Men-schen an die Wurzeln ihrer Geschichte besinnen. Denn nur so kann die Zukunft sinn- und verantwortungsvoll gestaltet werden.

Beim anschließenden Treff ging es mehr um aktuelle Themen. So wurde u.a. von Teil-nehmern die Plakatenlandschaft bei der Wahlwerbung zur Landtagswahl angesprochen. Die das Stadtbild über Wochen verschandelte. Theresa Bergwinkl konnte hierzu berichten, dass darüber bereits im Stadtrat gesprochen wurde. Die SPD hat dazu einen „Antrag zur Ordnung von Wahlwerbung“ eingebracht. Die Verwaltung muss dann im Zusammenwirken mit der Polizei und dem Arbeitskreis Straßenverkehr eine entsprechende Satzung erarbeiten. Man hoffe, dass es dann auch in Vilsbiburg, wie in vielen Nachbarstädten und Gemeinden, eine geordnete Wahlwerbung geben wird.