SPD-Bürgertreff diskutierte Engstellen für Fußgänger

Thema: Bahnunterführung

Sichere fußläufige Verbindung fehlt

Fehlende Bürgersteige bei den Bahnunterführungen im Bereich Vilsbiburg und positive Nachrichten über die Baumaßnahmen beim Kreiskrankenhaus und dem Gymnasium waren Themen beim SPD-Bürgertreff.

Bevor es in den Biergarten zum Bürgertreff ging lud Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher seine Fraktionskollegen und interessierte Bürger zu einem Lokaltermin an der Bahnunterfüh-rung Bahnhof- Industriestraße ein. Er berichtete, dass im Bauausschuss bereits 2004 über einen Bürgersteig gesprochen wurde. Leider sei das dann wieder eingeschlafen. Er habe sich vor kurzem bei einem Ortstermin mit Ruth Müller MdL vom starken Verkehrsaufkommen bei der Unterführung und gefährlichen Situationen mit Fußgängern überzeugen können. Er brachte die Angelegenheit deshalb wieder in den Verkehrsausschuss. Hier empfahlen die Verkehrsexperten im vorberatenden Ausschss als derzeit mögliche Maßnahme eine Einbahn-regelung. Mit dieser könnte man dann auch die „Bahnschranken-Umfahrer“ ausbremsen. Mit diesem Thema wird sich auf Antrag von Sarcher auch der Bauausschuss in einer der nächsten Sitzungen befassen. Vielleicht erfährt man auch dann, was aus der Anfrage der Stadt an die Südostbayernbahn aus dem Jahre 2004 geworden ist, meinten einige Bürger-treffteilnehmer. Dass die Stadt in der derzeitigen Situation nicht in der Lage ist aus eigenen Mitteln größere Umbauten vorzunehmen war allen klar. Aber auch die vorgeschlagene Ein-bahnregelung wurde konträr diskutiert. Nicht alle wären mit dieser Lösung glücklich. Als ein weiteres Verkehrsproblem wurde die Parksituation in der Unteren Stadt angespro-chen. Immer wieder kommen Klagen, dass parkende Autos für Fußgänger mit und ohne Kin-derwagen und Behinderte nicht genügend Platz lassen. Den anwesenden Stadträten wurde mitgegeben im Bauausschuss Lösungen für diese unerfreuliche Situation zu suchen. Erfreulicheres konnte Johann Sarcher in seiner Eigenschaft als Kreisrat und VerwaltungsratLakumed berichten. Ein Meilenstein in der Baugeschichte des Krankenhauses Vilsbiburg sei die nun vorliegende Zuschussgenehmigung zum Neubau der Operationssäle in Höhe von 18,7 Millionen Euro. So steht einem Baubeginn für 2018 nichts mehr im Weg. Gerade noch rechtzeitig kam die Schulreform für das G9. So kann der Um- und Erweite-rungsbau des Gymnasiums gleich den Notwendigkeiten des künftigen Schulbetriebes ange-passt werden. Anhand von Plänen zeigte er die notwendige Vergrößerung von vier Klassen-zimmern und der Erweiterung der Computer-Räume den interessierten Teilnehmern der Gesprächsrunde. Hanns Martin berichtete, dass bereits wieder Schmierfinke unterwegs sind und die SPD-Plakate beschmieren. Noch ärgerlicher sei jedoch, dass im Gemeindeteil Gaindorf die Wahl-plakate zerstört wurden. In abgewandelter Form eines Sprichwortes meinte er: „Narrenhän-de beschmieren Plakate und Wände“.