Vor Ort aktiv

Bildunterschrift: Ein treuer Gast beim Verkehrsgartenfest ist Ruth Müller MdL (Mitte) im Gespräch mit Zweiten Bürgermeister Hans Sarcher und der SPD-Ortsvorsitzenden Theresa Bergwinkl.

Ein Fest für alle Bürger SPD-Verkehrsgartenfest eine Erfolgsgeschichte

Vilsbiburg. Wenn auch zu Beginn des Festes das Organisationsteam um Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl noch sorgenvoll die Gewitterwolken beobachteten, konnte nach einem kurzen Regenschauer bei hochsommerlichen Temperaturen das Fest starten. Dank der treuen Festbesucher füllten sich die aufgestellten Tische und Bänke schnell. Bereits zum 17. Mal richtet die örtliche SPD das ursprünglich als Familienfest eingerichtete Grillfest auf dem Gelände des Verkehrsgartens aus. Mit dem ersten Verkehrsgartenfest öffnete sich der Ortsverein mit seinem Fest für die ganze Bevölkerung. Tradition ist auch, dass der Reinerlös aus dem Fest verschiedenen Vereinen für ihre Ju-gendarbeit gespendet wird. In ihrer kurzen Begrüßung danke die SPD-Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl der Verkehrswacht für die Überlassung des Geländes und dem Küchenteam für ihre schweißtreibende Arbeit am Grill und der Gyrospfanne. Ihr sei wichtig, dass sich die Gäste bei der SPD wohl fühlen. Darum habe man bewusst auf politische Reden verzichtet. Die anwesenden Kreisvorsitzenden aus Landshut und Dingolfing, Ruth Müller MdL und Dr. Bernd Vilsmeier, unterhielten sich mit den Gästen und erhielten viel Zuspruch für ihre Kandidatur zum Landtag. Unter den Gästen sah man auch Zweiten Bürgermeister Hans Sarcher mit einigen Stadtratskollegen. Wegen der hochsommerlichen Temperaturen begann das Fest in diesem Jahr erst um 16 Uhr. Deshalb orderten die Gäste gleich die schmackhaften Grillspezialitäten. Aber auch Gyrosgerichte mit Zaziki und frischen Salaten. Für die Kinder waren die Würstelsemmeln der Renner. Sie hatten ja nicht viel Zeit. Sie ließen sich entweder von Sabine Furtmayr-Sendöl schminken oder waren mit den verschiedensten Fahrzeugen auf dem Gelände des Verkehrsgartens unterwegs. Bis spät in den Abend hinein genossen die Gäste die Biergartenstimmung und freuten sich auf eine Wiederholung im nächsten Jahr.

Unsere aktuellen Aktivitäten und Hinweise

Traditionelles Fischessen am Aschermittwoch

Mit MdL Ruth Müller und Kreisvorsitzenden aus Dingolfing Dr. Bernd Vilsmeier

SPD-Fischessen MdL Ruth Müller sprach über SPD-Erfolge

Vilsbiburg: SPD-Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl konnte beim traditionellen Fischessen am Aschermittwoch MdL Ruth Müller als Rednerin zu den Themen Martin Schulz, SPD-Erfolge in der großen Koalition und das Gesundheitswesen in der Region begrüßen. Weitere Gäste waren der Kreisvorsitzende aus Dingolfing/Landau Bernd Vilsmeier und Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher. Es geht ein Ruck durch das Land, verspürten Ruth Müller und Theresa Bergwinkl, als sie vom politischen Aschermittwoch in Vilshofen mit Martin Schulz berichteten. Martin Schulz spreche die Sprache der Menschen und scheue sich nicht fehlerhafte Reformen auf den Prüfstand zu stellen, das habe auch die 5000 Besucher überzeugt und mache den politischen Gegner nervös. Die SPD müsse selbstbewusster auftreten, denn sie habe in den letzten Jahren vieles zum Wohle der Bürger auf den Weg gebracht, weil sie in ihrer Politik die Menschen in den Mittelpunkt stellt, sagte die Heimatabgeordnete Ruth Müller. Das gelte sowohl für den Bundes- wie den Landtag. Aus der Positivliste nannte sie u.a. die Mietpreisbremse, den Mindestlohn – der Millionen von Menschen eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung gebracht hat. Auch das Integrationsgesetz, das Pflegestärkungsgesetz und das Elterngeld plus tragen die Handschrift der SPD. Die Mittel für die Städtebauförderung, wovon auch Vilsbiburg immer wieder profitiert, wurde auf 700 Millionen Euro erhöht. In der Region Landshut gebe es viele Gesundheitseinrichtungen und zahlreiche Selbsthilfe-gruppen. Deshalb mache sich die SPD im Landkreis dafür stark „Gesundheitsregion plus“ zu werden, um die einzelnen Akteure miteinander zu vernetzen und präventive Maßnahmen zu fördern. Denn es kann Gutes noch verbessert werden. Dazu brauche man aber kein neues Krankenhaus, meinte die Rednerin. Damit der Ausbau im Krankenhaus Vilsbiburg zügig in Angriff genommen werden kann, die Gynäkologie erhalten bleibe und wieder eine weitere Frauenarztpraxis nach Vilsbiburg kommt, dafür wolle sie sich mit ihren Kreistagskolleginnen und Kollegen einsetzen.

Bildunterschrift: Mit Slogan vom politischen Aschermittwoch präsentierten sich den zahlreichen Gästen: Theresa Bergwinkl, Bernd Vilsmeier, Ruth Müller MdL und Johann Sarcher

SPD Bürgertreff im Juli 2018

AST Sammelstelle am Stadtplatz

Anruf Sammel Taxi (AST) ein Erfolgsmodell SPD-Bürgertreff mit Lokalen Themen und der Bundespolitik

Vilsbiburg: AST als örtlicher „Nahverkehr“ in der Nutzung ausbaufähig. SPD informierte über die Möglichkeiten der Nutzung. Ausgiebige und kontroverse Diskussion zur Asyl-recht. Der Bürgertreff begann mit einer Besichtigung des AST-Haltepunkts m Stadtplatz, da von Nutzern des Taxis immer wieder das Fehlen einer geeigneten Unterstellmöglichkeit ange-mahnt wird. Hier berichtete der Seniorenbeauftragte Jochen Müller-Dybdal, dass er be-reits vor längerer Zeit einen entsprechenden Antrag an die Stadt gerichtet hat. Im Ver-sammlungslokal erläuterte dann Theresa Bergwinkl das Prinzip des AST. Danach fährt das Taxi nur zur vollen Stunde und muss 30 Minuten vorher geordert werden (Anruf unter 924292). Die Abfahrt erfolgt immer von den gekennzeichneten Haltepunkten. Ein beson-derer Service ist dann die Beförderung bis zum Zielort im Gemeindebereich. Bergwinkl wies besonders darauf hin, dass das AST nicht wie eine Buslinie mit regelmäßig angefah-renen Haltestellen fährt. Nach einem Stadtratsbeschluss aus dem Jahr 1999 bezuschussen die Stadtwerke mit einem nicht unerheblichen Betrag aus ihrem erwirtschafteten Über-schuss die Differenz zwischen tatsächlichen Taxi-Preis und dem von Kunden zu zahlenden Fahrtpreis. Somit haben alle Bürger aus den Gemeindeteilen stündlich die Möglichkeit einigermaßen günstig an jeden beliebigen Ort im Gemeindebereich zu kommen. Wenig bekannt war auch, dass das AST am Wochenende bis 3 Uhr früh fährt. Zweiter Bürgermeister brachte Ausdrucke verschiedener Kommentare zum Asylstreit mit und meinte dazu: „Es war beschämend was die CSU hier veranstaltet hat“. Der Hinweis aus der Versammlung, warum die SPD die Chance verpasst hat, bei diesem Putsch der CSU die Stimme der Vernunft zu sein. Wie auch bei der weiteren Diskussion waren die Ansich-ten unterschiedlich. Es ging von vernünftiger Zurückhaltung bis hin zur verpassten Profilie-rung. Versammlungsteilnehmer berichteten, dass in großen Teilen der Bevölkerung eine Abneigung gegen die derzeitige Asylpolitik festzustellen sei. Man war sich einig, dass dem in Gesprächen und Argumenten entgegen gewirkt werden muss. Leider kursiere in der Bevölkerung immer noch die irrige Ansicht, dass es den Asylanten besser gehe als man-chem Rentner. Dem sei aber nicht so, denn die meisten Mittel (z.B. Unterbringungskosten) kassieren Bürger und fließen so wieder in den eigenen Geldkreislauf zurück. Ein großes Handikape sei, dass die Asylanten nicht arbeiten dürfen. Hier könnte Geld gespart werden und Frust auf beiden Seiten vermieden werden. Italien mache dies vor. Hier werden Asyl-bewerber in der Landwirtschaft eingesetzt und verdienen sich so ihren Unterhalt selbst. Manfred Billinger prognostizierte, dass die Flucht aus Afrika nicht gebremst werden kann, wenn die westliche Welt nicht bald hilft die Lebensbedingungen dort zu verbessern. Leider funktioniere dass auf der politischen Schiene nicht. Dabei zeigen Missionskreise und Hilfsorganisationen wie es gehen könnte. Ein Beispiel sei auch der Vilsbiburger Si-mon Häglsperger, der mit seinem Projekt versucht wassersparend Gemüsebeete anzule-gen. Hilfe zur Selbsthilfe muss die Devise sein.

Spende an die Karate-Kids

Erlös vom Verkehrsgartenfest wird an TSV-Karate-Kids gespendet

Eine Welt Laden

Besuch im Eine Welt Laden mit MdB Bärbl Koffler, MdL Ruth Müller

SPD-Bürgertreff diskutierte Engstellen für Fußgänger

Thema: Bahnunterführung

Sichere fußläufige Verbindung fehlt

SPD-Bürgertreff diskutierte Engstellen für Fußgänger

Vilsbiburg: Fehlende Bürgersteige bei den Bahnunterführungen im Bereich Vilsbiburg und positive Nachrichten über die Baumaßnahmen beim Kreiskrankenhaus und dem Gymnasium waren Themen beim SPD-Bürgertreff. Bevor es in den Biergarten zum Bürgertreff ging lud Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher seine Fraktionskollegen und interessierte Bürger zu einem Lokaltermin an der Bahnunterfüh-rung Bahnhof- Industriestraße ein. Er berichtete, dass im Bauausschuss bereits 2004 über einen Bürgersteig gesprochen wurde. Leider sei das dann wieder eingeschlafen. Er habe sich vor kurzem bei einem Ortstermin mit Ruth Müller MdL vom starken Verkehrsaufkommen bei der Unterführung und gefährlichen Situationen mit Fußgängern überzeugen können. Er brachte die Angelegenheit deshalb wieder in den Verkehrsausschuss. Hier empfahlen die Verkehrsexperten im vorberatenden Ausschss als derzeit mögliche Maßnahme eine Einbahn-regelung. Mit dieser könnte man dann auch die „Bahnschranken-Umfahrer“ ausbremsen. Mit diesem Thema wird sich auf Antrag von Sarcher auch der Bauausschuss in einer der nächsten Sitzungen befassen. Vielleicht erfährt man auch dann, was aus der Anfrage der Stadt an die Südostbayernbahn aus dem Jahre 2004 geworden ist, meinten einige Bürger-treffteilnehmer. Dass die Stadt in der derzeitigen Situation nicht in der Lage ist aus eigenen Mitteln größere Umbauten vorzunehmen war allen klar. Aber auch die vorgeschlagene Ein-bahnregelung wurde konträr diskutiert. Nicht alle wären mit dieser Lösung glücklich. Als ein weiteres Verkehrsproblem wurde die Parksituation in der Unteren Stadt angespro-chen. Immer wieder kommen Klagen, dass parkende Autos für Fußgänger mit und ohne Kin-derwagen und Behinderte nicht genügend Platz lassen. Den anwesenden Stadträten wurde mitgegeben im Bauausschuss Lösungen für diese unerfreuliche Situation zu suchen. Erfreulicheres konnte Johann Sarcher in seiner Eigenschaft als Kreisrat und VerwaltungsratLakumed berichten. Ein Meilenstein in der Baugeschichte des Krankenhauses Vilsbiburg sei die nun vorliegende Zuschussgenehmigung zum Neubau der Operationssäle in Höhe von 18,7 Millionen Euro. So steht einem Baubeginn für 2018 nichts mehr im Weg. Gerade noch rechtzeitig kam die Schulreform für das G9. So kann der Um- und Erweite-rungsbau des Gymnasiums gleich den Notwendigkeiten des künftigen Schulbetriebes ange-passt werden. Anhand von Plänen zeigte er die notwendige Vergrößerung von vier Klassen-zimmern und der Erweiterung der Computer-Räume den interessierten Teilnehmern der Gesprächsrunde. Hanns Martin berichtete, dass bereits wieder Schmierfinke unterwegs sind und die SPD-Plakate beschmieren. Noch ärgerlicher sei jedoch, dass im Gemeindeteil Gaindorf die Wahl-plakate zerstört wurden. In abgewandelter Form eines Sprichwortes meinte er: „Narrenhän-de beschmieren Plakate und Wände“.

Baugenossenschaft

Besichtigung der Neuen Wohnanlage

Von Michael Betz

Vilsbiburg. Wenn heute von sozialem Wohnungsbau die Rede ist, dann geht es oft um neue Projekte, die unter dem Druck der Asylkrise in den Kommunen angestoßen werden. In Vilsbiburg wird sozialer Wohnungsbau seit Jahrzehnten in einer kontinuierlichen Arbeit von der Baugenossenschaft getragen – und damit bezahlbarer Wohnraum auch für Bürger mit weniger dickem Geldbeutel geschaffen. Eine SPD-Delegation unter der Führung von Landtags-Fraktionschef Markus Rinderspacher besichtigte kürzlich die beiden Neubau-Wohnblocks der Baugenossenschaft an der Karlsbader Straße und würdigte die Genossenschaft bei dieser Gelegenheit als „Vorzeigeprojekt für den Freistaat“. Noch wird in den beiden mehrstöckigen Gebäuden an der Karlsbader Straße fleißig gearbeitet: Der Aufzug wird installiert, an einigen Stellen ist der Innenausbau der Wohnungen noch nicht endgültig abgeschlossen. Aber man ist schon ziemlich weit mit den beiden Wohnblock-Neubauten, für die zwei alte Gebäude an der gleichen Stelle abgerissen wurden. 26 Wohnungen entstehen an dieser Stelle, die Hälfte davon wird mit Förderung gebaut, der Rest ist frei finanziert. Die Besuchergruppe steigt über die Reste der Baustelle nach oben, Werner Buchner geht voraus. Der Geschäftsführer der Baugenossenschaft erläutert die Aufteilung der Wohnungen: „Wir haben verschiedene Größen vorgesehen, momentan stehen wir in einer Zwei-Zimmer-Wohnung mit 55 Quadratmetern.“ Die Besuchergruppe von SPD-Politikern, unter ihnen auch 2. Bürgermeister Hans Sarcher, der die Besichtigung initiiert hat, lobt die solide Ausführung und die praktische Raumaufteilung der Wohnung. Zwischen 7,20 und 7,50 Euro kosten die Wohnungen an der Karlsbader Straße Miete pro Quadratmeter. „Wenn ein Mieter Förderung bekommt, muss er selbst natürlich entsprechend weniger bezahlen“, erklärt Werner Buchner dazu. Die Wohnungen werden auch frei vermietet, generell unterscheiden sich nach Buchners Worten die Sozialwohnungen nicht von den anderen. „Wir wollen nicht das Gefühl vermitteln, dass einer schlechter wohnt als der andere.“ Allen Mietern gemeinsam ist jedoch, dass sie Anteile zeichnen und damit Mitglied der Baugenossenschaft werden müssen. „Zieht jemand aus, bekommt er die Anteile wieder ausbezahlt“, erklärt Fritz Boger von der Baugenossenschaft das Prozedere. „Diese Mischung aus Eigentum und Miete ist eine ideale Wohnform“, zeigt sich Markus Rinderspacher beeindruckt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass in Vilsbiburg ein ganzes Viertel, die sogenannte „Pfründesiedlung“ von der Baugenossenschaft und ihren Häusern geprägt ist, kommt deren Arbeit ein noch höherer Stellenwert zu. Wohnraum nach dem Krieg

Dieser liegt auch in der Vergangenheit von Stadt und Genossenschaft begründet. Erste Anfänge für das genossenschaftliche Bauen gab es in Vilsbiburg in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg, als sich 1919 eine Kleinwohnungsbaugenossenschaft und 1926 die Frontkriegerheim-Wohnungsbaugenossenschaft gründeten. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren dann allein im Altlandkreis Vilsbiburg 17 000 Heimatvertriebene aus dem Osten des früheren Deutschen Reiches unterzubringen. Vor dem Hintergrund dieser Notsituation wurde 1948 die Frontkriegerheim-Genossenschaft in Baugenossenschaft umbenannt und in einer gemeinsamen Anstrengung von Verwaltung und Vertriebenen der Wohnungsbau angepackt. Bereits 1949 errichtete man am heutigen Pater-Olaf-Weg das erste neue Haus. Dabei schuf die Baugenossenschaft nicht nur preisgünstige und gute Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen, sondern auch Arbeitsplätze: „Es gab in dieser Zeit einen eigenen Baubetrieb der Genossenschaft mit über 60 Arbeitern, die unter anderem die Ziegel für die Häuser selbst herstellten“, weiß Werner Buchner zu berichten. Zwischen diesen Anfängen und den aktuellen Neubauten liegen über 60 Jahre. Heutzutage ist bei der Baugenossenschaft auch der kleine Luxus einer Dachterrassenwohnung mit Blick auf das grüne Band des Rettenbachs und den Backsteinturm der Pfarrkirche möglich. Was unverändert geblieben ist, ist die Sicherheit für die Mieter: „Unser Ziel als Baugenossenschaft ist die Versorgung der Mitglieder. Niemand muss hier fürchten, irgendwann wegen Eigenbedarfs eine Kündigung zu bekommen.“ In einer Wohnung der Baugenossenschaft kann man im positiven Sinne alt werden, dementsprechend zeichnet die Pfründesiedlung auch ein dichtes soziales Netz aus. „Die Leute helfen auch mit bei gemeinschaftlichen Aufgaben“, freut sich Werner Buchner. Dazu passt es auch, dass die Genossenschaft selbst teilweise mit Ehrenamtlichen an der Spitze arbeitet. Förderung gekürzt

In einer Gesprächsrunde nach der Baubesichtigung im Verwaltungsgebäude der Baugenossenschaft betonte SPD-Landtagsfraktionsvorsitzender Markus Rinderspacher, dass er die Baugenossenschaft Vilsbiburg für ein Vorzeigeprojekt dieser Art im Freistaat halte. Gleichzeitig übte er Kritik daran, dass der Freistaat die eigene Wohnraumförderung im Gegenzug zu einer erhöhten Bundesförderung auf nunmehr 87 Millionen Euro reduziert habe. Auch von SPD-Landtagsabgeordneter Ruth Müller und der Landshuter SPD-Stadträtin und Bundestagskandidatin Anja König, die bei der Besichtigung mit von der Partie waren, wurde das Wirken der Baugenossenschaft gelobt. Zweiter Bürgermeister Sarcher unterstrich in diesem Zusammenhang, dass die Baugenossenschaft auch eine regulierende Wirkung auf den Wohnungsmarkt in Vilsbiburg habe. „Ihre Preisvorgaben verhindern ein Stück weit, dass die Mieten vor Ort zu weit nach oben gehen.“ Angesichts von 98 Häusern in Vilsbiburg und Geisenhausen, in denen insgesamt 520 Wohnungen vermietet werden, wird das Gewicht der Baugenossenschaft auf dem lokalen Wohnungsmarkt durchaus deutlich. Und beliebt ist die Genossenschaft als Vermieter natürlich auch: Der Wechsel der Mieter innerhalb der Genossenschaft von Alt- in Neubauten funktioniere gut, hob Werner Buchner hervor. Auch die Wohnungen in den beiden jüngsten Blocks sind bereits alle vergeben. Aus Sicht der Baugenossenschaft hatte Werner Buchner noch eine besondere Anregung für die Politiker. Vor dem Hintergrund der vor rund 15 Jahren begonnenen intensiven Anstrengungen, den Gebäudebestand zu erneuern, warnte er davor, die gesetzlichen Standards bei Neubauten immer höher zu schrauben. „Das Ziel des Passivhauses mag für private Bauherrn erreichbar und sinnvoll sein, beim Geschoßwohnungsbau ist das jedoch anders.“ Das nehme man als politische Hausaufgabe auf jeden Fall mit, versprachen die SPD-Politiker abschließend.

Mitlgiederversammlung mit Neuwahlen 2017

Teil II

Mitlgiederversammlung mit Neuwahlen

Teil III

Mitlgiederversammlung mit Neuwahlen

Teil IV

Mitlgiederversammlung mit Neuwahlen

Teil I

Bürgertreff der SPD Vilsbiburg

Beim SPD-Bürgertreff über familienfreundliche Arbeitszeit diskutiert

Vilsbiburg: Der Bürgertreff stand so kurz vor der Wahl ganz in der Betrachtung des Auftritts von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beim TV-Duell und beim Gillamoos. Eines der Themen war die Sorge um die Erhaltung gerechter und familienfreundlicher Arbeitsbedingungen. Theresa Bergwinkl erinnerte daran, dass beim TV-Duell leider Themen ganz oder nur kurz angesprochen wurden, die Martin Schulz aber besonders am Herzen liegen. Wie z.B. die Renten und der Schutz der Arbeitsbedingungen. Sie berichtete, dass gerade im Wahljahr die Arbeitgeberverbände eine weitere „Flexibilisierung“ des Arbeitsrechts fordern. Ins gleiche Horn blasen auch CSU und FDP. Auch sie wollen das deutsche Arbeitsrecht ganz abschaffen oder zumindest aufweichen. Gegen dieses Ansinnen kämpft die SPD meinte Manfred Billinger. Ist hier mit Martin Schulz einer Meinung, dass die Höchstarbeitszeit von maximal 10 Stunden am Tag genug sind. Hanns Martin ergänzte dazu, dass man hier nicht auf europäische Regelungen schauen dür-fe: „Denn wir brauchen keine Benachteiligung der Arbeitnehmer. Neben einer produktiven Beschäftigung muss noch Zeit für die Familie, für Freunde und das Ehrenamt sein.“ In der Diskussion war immer wieder zu hören, dass Arbeitsbedingungen durch die Tarifpartner zu regeln sind. Arbeitsschutz und Tarifbindung seien deshalb nicht zu trennen. Auch wurde die unsinnige Forderung: „Im Handy-Zeitalter ist Erreichbarkeit auch in der Freizeit möglich“ entschieden abgelehnt. Kritik wurde auch an der Darstellung der Vollbeschäftigung geübt, da sie nur durch Zeitarbeit und Minijobs erreicht wird. Hier haben junge Familien keine Zu-kunftsperspektiven. Man müsse man wieder zur unbefristete Arbeit, tariflich bezahlt und mit guten Arbeitsbedingungen, als Normalfall zurückfinden. Klaus Kerscher meinte abschließend, dass nun zwei Perioden lang die SPD den Steigbügel-halter der Kanzlerin gemacht habe. Dadurch seien richtungsweisende Erfolge, von SPD-Ministern angestoßen oder verwirklicht, nicht als SPD-Erfolge wahrgenommen worden. Hier erinnerte er u.a. an das Renten- und Pflegerecht. Aber auch der Mindestlohn und die Miet-preisbrems zeigen die SPD-Handschrift. Leider seien solche positiven Entscheidungen immer der Kanzlerin zugesprochen worden. Er wünsche sich deshalb nach dem 24. September keine große Koalition mehr.

Neues SPD Mitglied begrüßt

Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl, Karsten Neumann und Sibylle Entwistle

Beim SPD Bürgertreff im November 2017 begrüßte Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl und Sibylle Entwisle neues Mitglied Karsten Neumann im Ortsverein Vilsbiburg recht herzlich.

Verfassungsmedaille für Irene Janner

Verfassungsmedaille für Irene Janner „Eine Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Bürger mitdenken, mitreden und mitmachen.“

Die Präsidentin des Bayerischen Landtags verleiht jedes Jahr zum Verfassungstag die Verfassungsmedaille. Dieses Jahr wurde am 1. Dezember auch die Lebensleistung von Irene Janner gewürdigt. Barbara Stamm: „Sie haben die Verfassung mit Leben erfüllt“.

Die Festrede hielt die Schauspielerin Jutta Speidel, die deutlich machte, dass „zuhause zu sein und zu wissen, wo zuhause ist, ihr immer sehr wichtig gewesen sei“. Deshalb habe sie sich auch für Obdachlose engagiert. „Ich habe meine ersten Demokratie Erfahrungen in den 1970er Jahren gesammelt und war beispielsweise bei Demonstrationen "Mütter gegen Atomkraft" dabei und habe mich in verschiedenen Vereinen engagiert,“ so Speidel. "Es war noch nie mein Ding, mich auf den warmen Hintern zu setzen", erläuterte sie die Triebkraft ihres Engagements.

Die aktuelle Lage in Bayern sei, dass derzeit Hass, Neid, Armut und Intoleranz auf bayerisch-bräsiges "mia san mia" treffen. Und dennoch gebe es einen Teil der das Gefühl hat, mithelfen zu müssen und sich einbringe. „Unser Staat braucht diese Menschen, die sich leidenschaftlich engagieren, damit es allen gut geht. Auch ich will dazu beitragen, unser Land wieder zu einer 'Most loveley Country" machen“, so Jutta Speidel.

Irene Janner, geb. Hermann, erblickte am 15. Februar 1937 in München das Licht der Welt. Der Umzug der Familie 1937 nach Teplitz-Schönau im Sudetenland hatte zur Folge, dass sie die Vertreibung der Sudetendeutschen aus ihrer Heimat miterleben musste und 1945 nach Thalham im Landkreis Miesbach kam. Nach dem Abitur 1957 am „Luisengymnasium“ in München folgten das Studium zum Lehramt und eine Anstellung als Lehrerin in Weimersheim in Franken. Irene Janner arbeitete von 1978 - 2000 als Lehrerin an die Grundschule Vilsbiburg und unterrichtete die erste Klasse mit rein türkischen Gastarbeiterkindern.

Janner, die von 1984 bis 2008 Mitglied des Landshuter Kreistags und von 1990 bis 2012 Stadträtin in Vilsbiburg war, wurde von der Landshuter Abgeordneten Ruth Müller für die Verleihung der Verfassungsmedaille vorgeschlagen. „Die Verdienste Irene Janners im Sinne der Bayerischen Verfassung, insbesondere der Art. 3 „Bayern ist ein Rechts-, Kultur- und Sozialstaat. Er dient dem Gemeinwohl“ und Art. 140 „Kunst und Wissenschaft, das kulturelle Leben und der Sport sind vom Staat und Gemeinden zu fördern.“, sind meiner Meinung nach sehr bedeutend“, so Müller, die eine Vielzahl von Ehrenämtern in ihrer Begründung anführte.

Bildung für Frauen war Irene Janner schon immer ein großes Anliegen. Ein breites Betätigungsfeld fand sie im Deutschunterricht für Ausländer und Migranten bei der VHS in Vilsbiburg, deren stellvertretende Vorsitzende sie seit 2012 ist. Janner achtet bis heute darauf, dass rechten Tendenzen in ihrer Umgebung schnell kritisch begegnet wird. In der logischen Folge engagiert sie sich auch für die bestmögliche Integration von Ausländern, nachdem in Vilsbiburg Menschen aus rund 50 Nationen zuhause sind. Das hat seinen Grund auch in persönlichen Erlebnissen, als sie ihren Mann Gerhard zu dessen Lehrauftrag 1970 bis 1975 nach Südamerika begleitete und erlebte, wie schwierig es ist, Wurzeln zu schlagen und die eigene Tradition zu bewahren. Der Leseclub in der Grundschule Vilsbiburg wurde von Irene Janner mitgegründet und wird vom deutsch-türkischen Verein "SODEM" unterstützt. Die Lesenachmittage sollen die Kinder zum Lesen animieren, ihr Interesse an Büchern wecken und die Phantasie anregen. Dabei sollen die Kinder alle zwei Wochen gleichzeitig Spaß haben und gemeinsam etwas unternehmen. Seit ihrer Pensionierung im Jahr 2000 kümmert sich Irene Janner um die Integration von Ausländern und Migranten in die städtische Gemeinschaft. Irene Janner erteilt außerdem seit fast 25 Jahren Nachhilfeunterricht für Kinder aus sozial schwächeren Familien und Familien mit Migrationshintergrund. Seit 2004 engagiert sich Irene Janner überdies in der Muslimgemeinde Vilsbiburg und gibt vor allem Frauen Deutschunterricht, hilft bei Behördengängen, Bewerbungen, Einbürgerungsfragen und Arztbesuchen. Seit 2006 ist Irene Janner das erste EHRENMITGLIED der Muslim Gemeinde e.V. Als Folge ihrer ehrenamtlichen Tätigkeiten wurde Irene Janner 2008 von der Stadt Vilsbiburg zur Integrationsbeauftragten ernannt. Erwähnt sei auch Janners Tätigkeit als ehrenamtliche Richterin am Amtsgericht in Landshut sowie als stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Vilsbiburg. Die Bayerische Verfassungsmedaille wurde am 1. Dezember 1961 vom damaligen Landtagspräsidenten Rudolf Hanauer gestiftet. Sie gehört zu den staatlichen Auszeichnungen, die im Freistaat Bayern am seltensten – also noch seltener als der Bayerische Verdienstorden – verliehen werden. „Der Bayerische Landtag will mit dieser exklusiven Auszeichnung all den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landes Dank sagen und sie in ihrem Engagement bestärken, sich in herausragender Weise dafür einzusetzen, den Zusammenhalt der Menschen in Bayern zu festigen. Irene Janner ist einer der Frauen und Männern, die sich aktiv für die Werte der Bayerischen Verfassung engagieren und damit beweisen, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, diese mit Leben zu erfüllen und hat damit diese Anerkennung ihrer Lebensleistung verdient“, so Ruth Müller, die sich über die Auszeichnung Irene Janners besonders freut.

„Die Verleihung der Verfassungsmedaille in Silber kam unerwartet und ich war sehr überrascht, aber zugleich auch sehr erfreut. Meine ehrenamtliche Arbeit habe ich immer als Selbstverständlichkeit gesehen, denn das Gemeinwesen kann nur funktionieren, wenn die Bürger mitdenken, mitreden und mitmachen“, so Irene Janner in einer ersten Reaktion nach ihrer Auszeichnung. Janner sieht ihre Auszeichnung auch als Auftrag und Motivation für andere Menschen in ihrem Umfeld: „Es gibt so viel zu tun und ich sehe so viele Menschen, die für ihr großes Engagement ebenfalls eine Auszeichnung verdient hätten!“

Besuch im Jugenzentrum in Vilsbiburg

Näheres dazu in Kürze

SPD Bürgertreff in Aham

Bildunterschrift: Datei „Aham_180301“ Die SPD-Ortsvereine im Mittleren Vilstal diskutierten aktuelle Themen: Darunter Hans Sarcher (2. Bürgermeister Vilsbiburg, 6.v.re), Dr. Bernd Vilsmeier (SPD-Kreisvorsitzender Dingolfing-Landau, 7.v.re.), Florian Huber

Schulen, Europa und Landtagswahl SPD-Ortsvereine im Mittleren Vilstal trafen sich in Aham Aham. Ein volles Haus konnte die Vilsbiburger SPD-Vorsitzende und Stadträtin Theresa Bergwinkl am vergangenen Donnerstag als Gastgeberin des SPD-Bürgertreffs im Lerchenhof in Aham begrüßen. Besonders freute sie sich über den Besuch weiterer SPD-Stadträte aus Vilsbiburg, angeführt vom 2. Bürgermeister Hans Sarcher, und weiterer Genossinnen und Genossen aus Aham, Frontenhausen, Dingolfing, Reisbach und Steinberg, dazu SPD-Landtagskandidat Florian Huber aus Moosthenning und der SPD-Kreisvorsitzende aus Dingolfing-Landau, Dr. Bernd Vilsmeier. 2. Bürgermeister Hans Sarcher berichtete über aktuelle Vorhaben des Landkreises in der Stadt Vilsbiburg. Die Rückkehr in Bayern zum G9 bei den Gymnasien hat direkte Auswirkung auf die Sanierung des Gymnasiums in Vilsbiburg das für gut 16,5 Millionen Euro geplant war. Wegen des zusätzlichen Jahrgangs müssen vier Klassenzimmer, die rund 2,75 Millionen Euro mehr kosten, eingeplant werden, sonst drohten später Mehrkosten und weitere Verzögerungen bei den Sanierungsmaßnahmen. In den vergangenen Tagen erhielt der Landkreis die Zusage von der Regierung, dass die zusätzlichen Räume voll förderfähig sind. Da das G9 aber gesetzlich noch nicht umgesetzt ist, war es schwierig verbindliche Förderzusagen von der Regierung zu bekommen. Im Landkreis Landshut aber man hat mit der Zusage alles richtiggemacht, denn mit den sofortigen Planungen konnten ca. 400.000 Euro gespart werden, so Sarcher. Nach dem Konnexitätsprinzip muss der Freistaat für die zusätzlichen Kosten aufkommen. Des Weiteren wird der OP-Bereich im Krankenhaus Vilsbiburg saniert, um auf den Stand er Technik zu sein. Der SPD-Kreisvorsitzende aus Dingolfing-Landau Dr. Bernd Vilsmeier ging auf den Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD ein. Als besonders wichtig erachtet er das Kapitel zu Europa. "Denn durch die international immer engere Vernetzung von Wirtschaft und Handel juckt es uns sehr wohl, wenn in Indien ein Sack Reis umfällt", so Vilsmeier, "weil wirtschaftliche Verwerfungen sich direkt auf die vielen exportabhängigen Arbeitsplätze gerade in unserer Region auswirken. Gemeinsam mit unseren französischen Partnern werden wir Europa nach vorne bringen. Um wieder mehr Vertrauen in und für Europa zu schaffen, das uns immerhin über 70 Jahre Frieden und Wohlstand gebracht hat, müssen wir den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit verstärken, so Vilsmeier. Zudem müssen international tätige Konzerne in Europa gerecht besteuert werden, statt ihre Gewinne hin-und-her zu schieben, nur um Steuern zu vermeiden. Florian Huber stellte sich als SPD-Landtagskandidat für den Stimmkreis Dingolfing vor. Der 29-jährige Finanzanlagenfachmann aus Moosthenning will als ehemaliger Juso-Bezirksvorsitzender einen Schwerpunkt auf die Politik für die Jugendlichen setzen. dazu gehören für ihn die Absenkung der Mindestgrößen von Schulklassen und eine Qualifizierungsoffensive in den Pflegeberufen.

SPD Delegation beim Malerbetrieb Deinböck in Geisenhausen

Text folgt in Kürze

Man altert nicht in einem Raum" - war die Begründung der Auszubildenden für die Wahl ihres Ausbildungsberufs zur Malerin. Im Rahmen der "Woche der Ausbildung" habe ich zusammen mit Johann Sarcher, Florian Huber, Theresa Bergwinkl und Gerd Steinberger - Direktkandidat für den Bezirkstag Niederbayern den Malerbetrieb Deinböck in Geisenhausen besucht

Besuch bei der Vilsbiburger Tafel

SPD Kreisvorstand besuchte Vilsbiburger Tafel

Vor zwei Jahren konnten sich die SPD-Politiker aus dem Landkreis Landshut bei einem Besuch in den alten Räumlichkeiten der Vilsbiburger Tafel ein Bild von der schwierigen Ausgabe- und Raumsituation machen. Mittlerweile ist die Tafel, die von der Diakonie Landshut betrieben wird, in neue, helle Räumlichkeiten in der Oberen Stadt in Vilsbiburg umgezogen und kann ihren Kunden nun auch Wartemöglichkeiten anbieten

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Tag der Pflege

"Tag der Pflege" - das betrifft auch die Hospize - deshalb war ich zusammen mit meinen Kolleginnen Kathi Petersen und Ruth Waldmann sowie der Vilsbiburger Stadträtin Theresa Bergwinkl zu Besuch im Hospiz Vilsbiburg, das vor vier Jahren als erstes Hospiz Niederbayerns seinen Betrieb aufnahm.

Ehrrungen langverdienter SPD Mitglieder

SPD Bundesvize Ralf Stegner und MdL Ruth Müller ehren langverdiente Mitglieder

...näheres in Kürze

Verkehrsgartenfest für guten Zweck

SPD Ortsverein unterstützt TSV - Fußballnachwuchs

Auf dem Foto von links: von der SPD Theresa Bergwinkl, Johann Sarcher, Georg Aigner und Sibylle Entwistle sowie von der TSV-Fußballabteilung Birgit Schmideder, Norbert Gerstmann, Manfred Reithmeier, Josef Kurlitsch, Simon Niedermeier und Jürgen Rackerseder.

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Christbaumloben beim Stadtpfarrer König

Zum „Christbaum loben“ hatte Stadtpfarrer Peter König die Politiker aus der Region eingeladen und gemeinsam mit Vilsbiburgs 2. Bürgermeister Hans Sarcher waren die Pfeffenhausener Landtagsabgeordnete Ruth Müller, Kreisrat Gerhard Babl und Stadträtin There

In der ehemaligen „Bischofsstube“ im Pfarrhaus reicht der Christbaum bis unter die Decke und weist einen ganz besonderen Schmuck auf: Handbemalte Christbaumkugeln, die die Begegnungen von Stadtpfarrer König wiederspiegeln. Seit vielen Jahren malt ihm eine Bekannte Porträts seiner Besucher und Besucherinnen auf Glaskugeln und hält so die Erinnerungen für die Weihnachtszeit fest. So hängen dort über 300 Kugeln mit den Bildern von Stadtpfarrer König in der Kutsche beim Auszug zum Gäubodenvolksfest genauso wie Porträts von Landrat Dreier, Papst Benedikt oder der Festwirtin vom Vilsbiburger Volksfest. Und Stadtpfarrer König hat es sich zur Tradition gemacht, die „Kugel-Darsteller“ zur alten Tradition des „Christbaum-Lobens“ einzuladen. Ruth Müller, MdL und Hans Sarcher waren im vergangenen Jahr wegen der Sanierung von St. Nikolaus in Herrnfelden bei ihm zu Gast und so fanden sich die Politiker auch mit Kugeln auf dem Baum wieder. Die Abgeordnete Ruth Müller überreichte als Dankeschön für die Einladung auch eine Spende an Stadtpfarrer König.

Jahresabschluss der Kreisfraktion

Zahlreiche Gäste bei der Jahresabschluss-Feier in Vilsbiburg

Text folgt in Kürze

Medizinisches Versorgungszentrum ein Zukunftsmodell?

SPD-Bürgertreff zur gesundheitlichen Versorgung und dem Artenschutz

Vilsbiburg: Zur Sicherstellung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung der Kranken in und um Vilsbiburg, gab Zweiter Bürgermeister Johann Sarcher einen Sachstandbericht. Diskutiert wurde auch das am 31. Januar beginnende Volksbegehren zum Artenschutz.

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SPD Bürgertreff befasst sich mit Kinderbetreuung am Nachmittag

Im Idealfall kann das St. Johannesheim die bis 2024 prognostizierten 7 Hortgruppen aufnehmen

Ganztagsschule - Ideales Konzept für Betreuung von Kindern am Nachmittag

SPD Bürgertreff befasst sich mit Kinderbetreuung am Nachmittag

Vilsbiburg. Bezüglich der neuen Entwicklungen in Stadt und Land durch die vielen Möglichkeiten der Kinderbetreuung, lassen sich für Frauen Beruf und Familie leichter vereinbaren. Auch ist dadurch die Kinderzahl in den Familien gestiegen. In ihrer Begrüßung bedauerte es die SPD-Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl, dass sich für das Thema Kinderbetreuung nur eine überschaubare Anzahl von interessier-ten Bürgerinnen und Bürger eingefunden haben. Diese aber dann erfreulicherweise engagiert diskutierten. Bergwinkl stellte klar, dass die SPD mit dem Bürgertreff eine Plattform geschaffen habe, damit Bürgerinnen und Bürger mit Kommunalpolitikern vor Ort sprechen können. Das jeweils vorgegebene Thema solle nur ein Leitfaden sein. Alle interessierenden Themen können zur Sprache kommen. Zur Einführung erinnerte Zweiter Bürgermeister Hans Sarcher daran, dass unter der Amtszeit von Peter Barteit der Kinderhort, als einer der Ersten im Landkreis, ein-gerichtet wurde. Nun stieg im Jahr 2018 die Zahl der benötigten Hortplätze sprung-haft und ohne Ankündigung von einst 24 auf 110 Hortplätze an. Mit weiteren Nach-fragen auf Hortplätze sei zu rechnen. Wenn auch in Vilsbiburg viel für die Betreuung der Kinder, in allen Altersstufen, getan werde, gibt es nach Ansicht der Diskussions-runde doch noch Verbesserungswünsche. Eine ideale Möglichkeit wäre hier die För-derung der Ganztagsschulen durch das Bayerische Kultusministerium. Leider ver-schlafe man hier eine wichtige Aufgabe für die Zukunft und versäume eine Voraus-schauende Personalplanung bei den benötigten Lehrkräften. Erfreulich sei, dass Vilsbiburg mit dem St. Johannesheim ein Haus für Familien und Kinder zur Verfügung habe. Leider stoße man hier zurzeit auf Kapazitätsgrenzen. Um hier das ganze Haus für die Hort-Gruppen zur Verfügung zu haben müsse man auf den Umzug des Franziskus-Kindergarten in die neuen Räume im Burgerfeld war-ten. Aus der Diskussionsrunde wurde nachgefragt inwieweit Ausweichräume, z.B. in Grund- und Mittelschule, zur Verfügung stünden. Denn eine Containerlösung fanden viele sehr Kostenträchtig. Hier verwies Sacher auf Aussagen der Verwaltung, dass in der Mittelschule künftig keine Räume mehr zur Verfügung stünden. Um das St. Jo-hannesheim optimal nutzen zu können müsse das Dachgeschoß, nach Auszug des Kindergartens, ausgebaut werden. Die Bausubstanz des St. Johannesheimes ange-sprochen meinte Sarcher, dass ein notwendiger Ausbau nicht unerhebliche Kosten verursachen werde. Kreisheimatpfleger Peter Barteit erinnerte daran, dass das Haus unter Denkmalschutz stehe. Er empfahl bei Umbauwünschen sich rechtzeitig mit dem Denkmalamt in Verbindung zu setzen. Abschließend erzählte Sibylle Entwistle noch von den vielen Aktivitäten im Familien-zentrum, das gleich in der Nachbarschaft des St. Johannesheimes seinen Sitz hat. Sie lud junge Familien, insbesondere solche die erst zugezogen sind, sich für die Angebote im Familienzentrum zu informieren. Besonders gelobt wurde von der Ge-sprächsrunde das Engagement des Mütterzentrums bei der Ferienbetreuung der Kinder.

Politischer Aschermittwoch mit MdL Ruth Müller

OV-Vorsitzende Theresa Bergwinkl, 2 Bürgermeister Johann Sarcher, Mdl Ruth Müller, Sibylle Entwistle

Europawahlen 2019 – Wichtig wie nie zuvor!

Über zahlreiche Besucher zum politischen Aschermittwoch konnte sich der SPD Ortsverein Vilsbiburg freuen. Nach Begrüßung durch SPD Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl übernahm MdL Ruth Müller das Wort und informierte über aktuelle Themen aus der Politik, allem voran das Thema: „Europa“.

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Frust beim Handy-Empfang - SPD-Bürgertreff in Haarbach zu Mobilfunk und Europawahl

Erst ohne Mobilfunklücken wird ein attraktives Dorf lebenswert.

Vilsbiburg. Zum SPD-Bürgertreff traf sich die SPD-Stadtratsfraktion zum Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern in Haarbach. Das leidige Thema „Mobilfunkversorgung in Haarbach“ sowie die bevorstehende Europawahl boten viel Gesprächsstoff.

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SPD Bürgertreff - Thema soziale Kompetens

SPD stärkt ihre soziale Kompetenz

SPD-Bürgertreff diskutierte über soziale Aspekte beim Bau und der Altersversorgung

Wie sollen bei künftigen Baugebieten die Vergaberichtlinien aussehen, wurde im letzten SPD-Bürgertreff kontrovers diskutiert. Aber auch bundesweite Themen, wie die Einführung einer Grundrente wurden angesprochen.

Die derzeit laufenden Pläne zur Ausweisung weiterer Baugebiete in den Gemeindeteilen Haarbach und Seyboldsdorf, in Grub Süd und Achldorf nahm Zweiter Bürgermeister Jo-hann Sarcher zum Anlass mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren ob die derzeit geltenden Vergaberichtlinien noch zeitgemäß sind. Er stellte dabei die Richtli-nien umliegender Gemeinden zur Diskussion. Schnell war man sich einig, dass diese Re-gelwerke für vilsbiburger Verhältnisse nicht passten. Die von der SPD für das Baugebiet „Burgerfeld“ eingebrachten Vergaberichtlinien seien nach Meinung der Gesprächsrund auch weiterhin sinnvoll und ausreichend. Besonders in den Ortsteilen sollen Einheimische bevorzugt werden. Dazu gehörte die Vergabe in Haarbacher und auch in Seyboldsdorfer sollte dieses Modell angewandt werden. Das Einheimischen Modell soll auch für frühere Dorfbewohner gelten, die wieder an ihren Heimatort zurückkehren wollen. Die Stärkung der Dorfgemeinschaft sei sehr wichtig. Angesprochen wurde auch die nicht immer schön empfundene Bauweise im „Burgerfeld“. Hierzu meinte Stadtrat Klaus Kerscher, dass es sich dabei wohl um eine subjektive Meinung des einzelnen Betrachters handle. Wünsche der Energieeinsparung seien dafür wohl auch mitunter ausschlaggebend. Die Stadt versu-che im Bebauungsplan möglichst wenig in die Gestaltungsfreiheit des Bauherrn einzugrei-fen. Der SPD sei es wichtig in den zentrumsnahen Baugebieten auch den Geschoßwoh-nungsbau mit einzuplanen. Dabei bedauerte Fraktionssprecher Manfred Billinger, dass das stadteigene Grundstück an der Gobener Straße von der Stadt nicht an die Baugenos-senschaft abgegeben wurde, sondern an einen auswärtigen Investor verkauft wurde. Der versprochene schnelle Bau von Sozialwohnung lässt bis heute auf sich warten.

SPD-Ortsvorsitzende Theresa Bergwinkl sprach den Vorschlag des Bundesarbeitsministers Hubertus Heil (SPD) an, wonach sich die Rente bis zu 448 Euro erhöht, wenn 35 Jahre und mehr Grundrentenzeiten vorliegen. Zu den Grundrentenzeiten zählen neben Beitragsjah-ren auch Zeiten der Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Wer im Schnitt einen Lohn von 1.300 Euro im Monat brutto verdient hat, würde dann eine Rente von wenigstens 896 Euro bekommen. Diesem Vorschlag unterstützt nun auch der Deutsche Gewerk-schaftsbund (DGB) mit seiner Petition „Grundrente jetzt! Lebensleistung verdient Res-pekt“. Bergwinkl stellte unter Darlegung des Prinzips der Rentenberechnung fest, dass mit einer Grundrente das Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung gestärkt wird und die Lebensleistung der arbeitenden, erziehenden und pflegenden Menschen endlich wieder anerkannt wird. Man war sich einig, dass die SPD mit diesem Antrag wieder ihre soziale Verantwortung beweise.